How Am I Doing?

What’s up guys?

Zu aller erst, tut mir Leid, dass ich zwei Monate lang nichts geschrieben habe. Ich habe es irgendwie total vergessen. Falls ihr wissen wollt, wie mein Flug war dann schaut gerne mein Youtube Video dazu! Mein Kanal heißt My Golden Journey, also MGJ wie Marie Goldberg Jackson, schlau oder? Finde ich auch haha

Auf jeden Fall geht es mir super und ich habe mich sehr gut eingelebt. Ich sitze gerade draußen bei wunderbaren 28° und es ist Oktober! Ich habe mir immer gewünscht warmes Wetter an meinem Geburtstag zu haben und dieses Jahr ist es mal so weit.

Dieses Semester ist mein Stundenplan wie folgt:

  1. Block: Economics / Government (ich hatte vorher US History, aber ich habe gewechselt)
  2. Block: Algebra 2
  3. Block: Yearbook
  4. Block: Chemistry

und nächstes Semester:

  1. Block: Sociology/ Psychology
  2. Block: Spanish 2
  3. Block: Yearbook
  4. Block: Theater III

Also Wirtschaft (Economics) ist ein Quartal und dann ein Quartal Regierung. Economics ist ganz okay und ich habe das mit meiner Freundin Kaitlyn. Ich bin dort der einzige Junior, alle anderen sind Seniors, weil das eigentlich eine Senior Klasse ist. Keine Ahnung, weshalb ich da drin bin.Die Themen die wir da aber hatten, die hatten wir in der 9. oder 10. in Deutschland. Das einzige Fach, dass ich nicht mag, ist Algebra. Mathe hier ist total anders und die Art, wie sie rechnen ist so verwirrend. Ich mag meine Lehrerin zwar, aber sie kann einfach nicht erklären. Von den Leuten her ist das aber eine meiner Favoriten. Mein dritter Block ist Jahrbuch und mein absoluter Favorit. Ich mache die Seiten über Football (was auch sonst? 😂) und Clubs. Ich füge hier gleich mal ein paar Bilder ein, die ich gemacht habe. Im letzten Block habe ich dann Chemie und das ist teilweise ziemlich anstrengend, aber irgendwie auch nicht. Hatte dort bis jetzt schon 5 Projekte und was weiß ich wie viele Tests… aber ich liebe meine Lehrerin. Sie ist total lustig und macht manchmal außergewöhnliche Sachen mit uns. Letztens mussten wir zum Beispiel einen Mord aufklären und dabei die ‘Scientific Method’ anwenden. Ich kann euch ja mal die Geschichte und Details erzählen und die Bilder posten und ihr könnt Fragen stellen und versuchen den Mörder zu finden. Das mache ich aber in einem anderen Post.

Von Brody (der Kicker) kann man einfach die besten Bilder machen, habe noch mehr gute von ihm.

Im richtigen Moment

Dieser Tackle sieht einfach zu lustig ausLove, love, love. Das war beim Homecoming Game und der Himmel sah einfach so schön aus.

Seid ihr bereit für mein Lieblingsbild? Es ist so gut geworden, ich muss mich da einfach mal loben.

Ich liebe es!!!

Was mir bei den Spielen gerne mal passiert, ist, dass ich die guten Bilder vom falschen Team mache… Habe aber ja ein paar gute Schnappschüsse von unserem Team bekommen.

Am Freitag ist ein Spiel bei South Side (eine Schule hier in Jackson) und da gehe ich dann auch wieder, dank Jahrbuch kostenlos, hin.

Das war’s erstmal.

Bis, hoffentlich, bald!

Marie

 

 

 

Visa

What’s up guys!

Um überhaupt in den USA leben zu dürfen, brauche ich natürlich auch ein Visum. Heute erzähle ich euch über den Prozess, wie ich meines bekommen habe.

Ende Mai bekam ich von into die Unterlagen für das Visum zugeschickt. Darunter eine Anleitung, wie man das Visum überhaupt beantragen kann, wie und wo man SEVIS- und Visa-Gebühren bezahlt usw. Ohne die Anleitung hätte das wohl noch mehr Stunden gedauert und wir brauchten schon 2-3h. Es waren unendlich viele Seiten, die man bearbeiten musste und ich bin echt froh das hinter mir zu haben. Als das dann endlich fertig war durften wir uns einen Termin aussuchen und wir wählten den 12.06.

Bis dahin musste ich dann noch zu einem Fotografen, der ein vernünftiges Bild von mir machte, welches ich dann zur Botschaft mitbringen musste. Zuvor hatte ich auch einen neuen Pass bekommen, da er nach der Ausreise aus den USA noch 6 Monate gültig sein muss… weshalb auch immer.

Auf jeden Fall fuhren meine Mama und ich sonntags los, da mein Termin bei der Botschaft um 8:45 Uhr am nächsten Morgen war und so früh wollten wir dann nicht aufstehen. So kamen wir dann gegen 18/ 19 Uhr in Berlin an und checkten im Hotel ein. Falls ihr mal ein Hotel in Berlin sucht: das Ku’ damm 101 ist echt klasse!

Wir fuhren dann auch noch ein wenig durch Berlin und schauten uns das Brandenburger Tor, den Bundestag, das Matrix, das Hausboot von Krätze und Co. und die Siegessäule an.

    

Am nächsten Morgen ging es schon früh raus aus den Federn, denn ich musste ja pünktlich sein. Frühstück gab es im 7. Stock mit einer wunderbaren Aussicht auf Berlin. Dann noch einmal kurz ins Hotelzimmer, um alle Unterlagen zu holen und dann ging es los. Dort angekommen sprang ich so halb aus dem Auto, da es schon 8:45 war, lies alles, außer meine Dokumente, liegen (wegen den Vorschriften der Ammis) und lief zum Eingang der Botschaft, wo mich eine lange Schlange begrüßte. Ich stellte mich also hinten an.

 

Hinter mir stand ein Mädchen, das als Au-Pair nach Texas reisen wird. Kurze Zeit später kam ein Wächter, der uns nochmal auf die Vorschriften hinwies. Ich musste meine CD, wo die Fotos nochmal digital drauf waren, wegschmeißen und stellte mich zurück auf meinen Platz. Dann fiel mir auf, dass ich ja mein Kaugummi hätte wegschmeißen können, denn das ist ja unhöflich, wie wir alle wissen. Glücklicherweise kam meine Mama nochmal zurück, die ein Taschentuch dabei hatte, weshalb ich es doch noch loswurde. Nach 45-60min wurden wir dann hinter die erste Absperrung gelassen. Dort mussten wir ein paar Minuten warten bis wir dann in einen kleinen Raum gelassen wurden, wo wir unseren Pass vorzeigen und unseren Namen + Termin sagen mussten. Danach ging es, wie beim Flughafen, durch eine Kontrolle und uns wurde eine kleine Wegbeschreibung gegeben und so begaben wir uns offiziell in das Botschaftsgebäude. In einer Ecke stand dort eine Maschine mit Reese’s, Hershey’s, Chips Ahoy! usw. Ein Traum.😍

Dann stand dort eine Frau an einer Art Stehtisch und nahm einige der Unterlagen entgegen, gab sie mir wieder und schickte mich an einen der Schalter. Dort begrüßte mich eine Frau, die mich anwies die Dokumente und den Pass in das Fach vor mir zu legen. Sie scannte noch meine Fingerabdrücke ein und dann konnte ich mich setzen. Zum Glück war Lara (das Mädchen aus der Schlange) mit mir zusammen rein gelassen worden, da ich so nicht alleine war und wir uns unterhalten konnten. Alleine wäre die Wartezeit gefühlt wahrscheinlich viel langsamer rumgegangen. Es erklang immer ein Geläute und dann wurde eine Gruppe von Leuten aufgerufen und am Ende sagte die Stimme dann noch zu welchem Schalter, was wir aber auch erst nicht gecheckt haben, weil es ein Amerikaner mit starkem Akzent war. So ging es dann irgendwann für Lara und mich zu Schalter “Numer Drai”.

Dann steh ich da vor dem und fühle mich  etwas verarscht, weil ich vorher noch mein Kaugummi ausgespuckt hatte, weil ich ja nicht unhöflich sein wollte, und den Mann juckte das einfach überhaupt nicht und kaute wie so eine Kuh (nichts für ungut). Er stellte mir jedenfalls einige Fragen über mein Auslandsjahr und meine Gastfamilie und auf fast alles folgte von mir nur ein “yeah”. Wenn ich nervös bin verkackt mein Englisch einfach immer total. 😂 Ich frage mich, wie die ersten Tage in den USA werden. Gott, ich glaube ich werde mich in Grund und Boden schämen.

Auf jeden Fall war ich dann fertig und konnte zurück ins Hotel, wo wir unser Gepäck holten. Auf dem Weg dahin machten wir noch einen kleinen Stopp bei dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Kleiner Fakt nebenbei: einer meiner Vorfahren war Adolph Goldberg , welcher während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurde (Wen es interessiert: ich habe auf seinem Namen eine Wikipedia-Seite über ihn verlinkt). Mir fällt gerade auf, dass wir da am Sonntag waren ups. Dafür waren wir nochmal “kurz” in ein paar Läden.

Als wir dann aus Berlin herausfahren wollten, stand an jeder Ecke Polizei und wir wissen immer noch nicht weshalb. Alleine in dem Video sind 7 oder mehr Fahrzeuge!

Ich habe jetzt auf jeden Fall mein Visum und könnte schon in die USA reisen, da man 30 Tage vor Beginn des Visums einreisen darf.

Bis zum nächsten Mal,

eure Marie! x

PS: Grüße gehen raus ans Wildflecken-Team 😘 KoC 2017!

Get To Know Me Tag

What’s up guys!

Today I’m doing the “Get To Know Me Tag” and yeah, as you can see I’m writing in English. There will probably be more posts in English because I want to see how my English improves throughout the year, so don’t judge me if my Grammar isn’t perfect. I’ll just answer some questions now so you can get to know me better

1. What is your middle name? I don’t have a middle name.
2. What is your favorite color? A dark red and at the moment a light pink.
3. Who was your first best friend? Dana
4. How tall are you? 5’4” / 165cm
5. Cats or Dogs? Probably dogs because I’ve got a dog.
6.Funniest moment throughout School? I can’t think of the funniest right now but the kid who sits next to me in biology classes fell a sleep in class once and my teacher woke him up by whistling in his ear (with a whistle).
7. How many countries have you visited? Let me count real quick… I think 14.
8. Are you in/gone to college? No, I’m still in school.
9. What was your favorite/worst subject in High School? Favorites: English and spanish language, arts, music
10. What is your Favorite drink? tea

11. What is your favorite animal? It was a llama for a long time but now I don’t really have a favorite animal, I just like a lot animals.
12. What is your favorite perfume? Between Us and Prada Candy but I’ve only got Between Us
13. Tea or Coffee? Tea 🙂
14. What would you (or have you) name your children? Boy: Elijah, Leo (spoken Lio), Noah; Girl: Tessa
15. What Sports do you play/Have you played? I did Handball, Tricking, Dancing (twice) and Swimming
16. What is your favorite book? The Perks of Being a Wallflower, (translated) I know that you’re lying: what faces reveal, Have you seen her?, Sharp Objects
17. Who are some of your favorite YouTubers? Jake Paul, everyone in and around Team 10, Merrell Twins, MyLifeasEva (Eva Gutowski), Simon Desue
18. What is your favorite movie? The Perks of Being a Wallflower
19. Are you Single or Taken? Single
20. Whats your idea of an ideal first date? maybe a picnic or just something cute

21. How many Girlfriends/Boyfriends have you had? 2
22. Favorite memory from childhood? My best friend and I used to jump on my trampoline a lot and we played many games on there
23. Do you speak any different languages and how well? My spanish is pretty good and my english is pretty good too. I started to learn korean a week and a half ago so it’s not good yet.
24. Do you have any siblings? I’ve got a stepbrother and I’ll have three hostsiblings soon
25. How would you describe your fashion sense? mixed
26. What is your favorite restaurant? Guido’s (it’s a steakhouse) and Vapiano (italian)
27. What are some of your favorite tv shows? White Collar, How to Get Away with Murder, Empire, The Good Wife, The Flash
28. PC or mac? Mac but I’ve got a laptop from asus
29. What phone do you have? (iOS v Android?) iPhone 7
30 Tell us one of your bad habits! I talk too much. I guess it’s not a real “bad” habit but I don’t care 🙂

That’s it. See you soon!

xx Marie

Liebster Award

What’s up guys!

Ich habe mich selbst in meinem letzten Video zum Liebster Award nominiert und beantworte jetzt meine Fragen.

1. Was möchtest du unbedingt in deinem Auslandsjahr machen?

Das, was ich am meisten machen wollte, werde ich auch machen. Denn ich werde am 24.09 mit meiner Gastmama Crystal zu dem Footballspiel Seattle Seahawks @ Tennessee Titans gehen. Als sie gesagt hat, dass sie mit mir dahin geht, konnte ich es überhaupt nicht fassen. Sie ist kein Football-Fan und dennoch macht sie mir es möglich dort hinzugehen! Außerdem möchte ich, wenn es in Jackson die Möglichkeit dazu gibt, dort meinen Führerschein machen. Und sonst möchte ich einfach die Dinge mitmachen, die meine Gastfamilie unternimmt. Also wir werden Campen gehen und in einem Bach schwimmen und so weiter.

2. Hast du deine Gastfamilie schon und wenn ja, hattet ihr schon Kontakt und wie?

Ich habe meine Gastfamilie bereits seit circa anderthalb Monaten und für mich geht es nach Jackson, Tennessee. Crystal (meine Hostmom) und ich schreiben bei Messenger und ich habe schon zweimal mit ihr und den anderen bei Skype geredet. Beim ersten Mal waren es 2h alleine und beim zweiten Mal 2.5h mit meiner Mama zusammen.

3. Müsstest du dir aussuchen, in welchem einen Laden du nur noch einkaufen dürftest, welcher wäre das?

Auf jeden Fall Brandy Melville! ♥

4. Auf welche Läden freust du dich in den USA am meisten? Gibt es die in deiner Stadt?

Es gibt einige Läden auf die ich mich freue, welche alle in Jackson sind: Target, Walmart, Sephora, iHop, Taco Bell usw.

5. Lieblingsmannschaft? (Egal welcher Sport)

Seattle Seahawks, Pittburgh Steelers und Jade Bay Buccaneers

6. Deine Lieblingsstadt? (Auch wenn du dort noch nicht warst)

Pittsburgh, Bonn, Bremen

7. American Football oder Fußball?

Definitiv Football. Nichts für ungut, aber Fußball ist langweilig.

8. Was wirst du in Deutschland am meisten vermissen?

Meine Familie und Freunde. Sonst gibt es eigentlich nichts, was ich vermissen würde.

9. Auf was freust du dich in den USA am meisten?

Eigentlich auf alles, aber am meisten auf meine Gastfamilie. Die sind super, super lieb und es kommen immer mehr Gemeinsamkeiten auf. Und auf Prom/ Homecoming, weil wir so etwas hier in Deutschland nicht wirklich haben. Okay, wir haben einen Abschluss- und/ oder Abiball, aber ich denke, dass das in den USA nochmal eine Nummer größer ist. Außerdem freue ich mich auf den School Spirit und ich hoffe meine Schule macht Spirit Weeks, aber da wir ja Uniformen tragen müssen, denke ich mal eher nicht.

10. Welches ist das beste Land/ die beste Stadt, in dem/ der du bist jetzt warst?

Das ist eine schwere Frage. Ich war schon in relativ vielen Ländern, aber die besten waren wohl Kuba (3 Wochen) und Bolivien (12 Tage). Auf Kuba war ich in Havanna, Varadero und auf der Insel Cayo Blanco und in Bolivien in LaPaz, Copacabana (Titicacasee) und auf dem Salar de Uyuni (Salzsee). Die beste Stadt war bis jetzt noch nicht dabei, aber die eben genannten sind die wohl interessantesten und Madrid ist auch sehr schön.

 

Das war’s. Bis zum nächsten Mal,

eure Marie ♥

Pre Departure Seminar 2

What’s up guys!

Am zweiten Tag des Vorbereitungsseminares sind wir gegen 8 Uhr aufgestanden, sind frühstücken gegangen und um 9 Uhr ging es dann mit dem Warm-up los. Dafür sind wir rausgegangen und haben mit dem into-Cheer wohl alle aufgeweckt, di
e noch geschlafen haben. Die, die gerade frühstücken waren, konnten uns dabei beobachten und fanden es anscheinend auch ganz lustig. Als wir wieder drinnen waren, haben wir noch ein paar Spiele, wie zB Pferderennen, gespielt, um auch wirklich wach zu werden. Dazu gehörte eins, das war wie Stille Post, nur dass eine Person vorne auf einem Stuhl saß mit dem Blick zu einem Bild. Das war ich, nur mal nebenbei. Ich musste mir dann das Bild einprägen und es der Person beschreiben, die dann in den Raum kam und mit dem Rücken zu mir saß. Die erklärte es dann der dritten Personen, die wiederum der vierten Person das Bild beschreiben musste. Die vierte Person musste es dann nicht laut sagen, wie bei Stille Post, sondern es aufmalen. Wie man sieht, haben wir es echt verhauen. (Siehe Bild)

Gegen 10 Uhr gab es dann die zweite Runde der technischen Fragerunde, wo wir all das beantwortet bekommen haben, was am Vortag nicht geschafft wurde. Außerdem mussten wir eine Selbsteinschätzung und eine Fremdeinschätzung mit vorgegeben Kriterien machen. Ich habe immer noch voll das schlechte Gewissen, weil ich teilweise echt negativ bewertet habe, aber nun gut, da muss ich wohl mit leben. Zudem war die Person auch nicht wirklich daran interessiert sich zu integrieren und hatte (so kam es rüber) eine ziemlich negative Stimmung.

Um 12:30 Uhr gab es dann Mittagessen. Daniel, der Leiter, saß mit bei uns am Tisch und wir unterhielten uns dann mit ihm über sein Auslandsjahr. Um 14:15 Uhr ging es dann mit einem Theaterstück von den Returnees und Leitern weiter. Sie griffen dabei nochmal das Thema Vorurteile auf, was wir die beiden Tage über oft als Thema hatten und zeigten auch, wie man sich eben nicht verhalten sollte. Das Rollenspiel und andere Einblicke in das Seminar kann man bei USAra auf YouTube finden. Ich weiß nicht mehr, wann das genau war, aber es gab einmal drei Rollenspiele auf Englisch. Die, die vorne waren, bekamen einen Zettel mit kleinen Anweisungen und sollten es dann vortragen. Dort ging es um Fettnäpfchen, die einem passieren können. Amerikaner schließen nämlich selten die Tür und da kann es schnell zu falschen Schlüssen kommen und noch weitere Dinge, die in den USA eben anders sind als hier.

Dann gab es noch ein paar peinliche Geschichten von ehemaligen Austauschschülern. Nur ein kurzer Einblick: Affäre mit der Gastmutter oder Fäkalien im Kühlschrank des Austauschschülers. Am Ende der Kurzgeschichten, gab es dann die Bitte ans uns, nicht die nächste Story zu werden.

Zum Schluss machten wir noch ein letztes Mal den into-Cheer (kann auch sein, dass das vorher war) und das war’s dann und es hieß Tschüss sagen. Einige, darunter auch ich, blieben noch zum Kaffee und Kuchen und dann wurden auch die letzten abgeholt.

Ich habe an dem Wochenende einige tolle Leute kennengelernt und es gab zwischendurch echt lustige Momente. Zu einigen davon habe ich auch noch Kontakt und eine, die liebe Yari (ihr gehört der Po auf dem Bild), habe ich auch in den Osterferien in Hamburg besucht, wo wir uns dann noch mit Ela und einer ihrer Freundinnen getroffen haben.

Das war’s mit diesem Eintrag. Hoffentlich konntet ihr einen guten Einblick in das Vorbereitungsseminar bekommen und ja, bis zum nächsten Mal!

Eure Marie

Pre Departure Seminar

What’s up guys!

Am Wochende vom 17. – 19. März hatte ich mein Vorbereitungsseminar in Hamburg. Ich war schon am Freitag angereist, weil das Seminar offiziell am Samstagmorgen angefangen hätte und dann hätte ich so früh losfahren müssen, das wollte ich nicht. Wir kamen gegen halb 4 in der DJH Horner Rennbahn an und da stellte ich dann fest, dass ich die Erste war. Nicht einmal die Leiter oder Returnees waren da. Ich packte mein Gepäck in einen Lagerraum, verabschiedete mich von meiner Mama und meinem Stiefvater und machte mich auf den Weg zur Innenstadt. Ich hatte gerade Mal Zeit in einen Laden zu gehen, da musste ich Leonie schon vom Bahnhof abholen.

Wir gingen dann eine Kleinigkeit essen und stöberten in einigen Läden. Kurze Zeit später kam dann auch Leandro am Bahnhof an. Nach einigem Hin und Her fanden wir uns dann auch und machten uns auf den Weg zur Jugendherberge. Dort angekommen bekamen wir Zimmerkarten und gingen nach oben zu den Zimmern. Leonie und ich waren erst zu zweit, aber dann kamen Juana und Nicole dazu.

Am nächsten Morgen machten wir uns gemütlich fertig, frühstückten und gingen in aller Ruhe um 10 Uhr zum Seminarraum. Dort mussten wir uns in eine Liste eintragen, ein Namensschild machen und uns zu dem Kreis gesellen und uns gefühlt hundertmal vorstellen. Wir besprachen dann den Ablauf des Wochenendes und die Ziele und Regeln von into.

Es ging dann mit Spielen weiter. Und dann kam der “Icebreaker”. Wir mussten in Kleingruppen einen kleinen Sketch zu einem bestimmten Land vorbereiten. Meine Gruppe hatte Neuseeland und der Sketch war einfach nur bekloppt. Ich sag nur Herr der Ringe, Gollum, ein Maori, ein Kiwi und zwei Surfer. Für den Rugbyspieler war leider keine Zeit mehr. Bei der Vorstellung war mein Lieblingssketch der von der USA-Gruppe. Leandro und Juana als Pärchen (Juana war der Footballspieler und Leandro ein wunderbarer Cheerleader) und Yari als Cowboy haben es echt gerockt. Howdy Yari, falls du das liest.

Nach dem Mittagessen ging es mit einer technischen Fragerunde weiter. Dabei ging es um Themen wie Visum, Orientation Camps, Geld (Kreditkarte) und Flug. Später gab es noch einen Returneetalk und dabei habe ich gefühlt alle Fragen gestellt. Die Fragen waren immer die Gleichen: Wie war dein erster Schultag? Wie war es als du wieder in Deutschland warst? Die anderen Fragen fallen mir jetzt gerade nicht ein.

Nachdem Abendessen gab es nochmal ein paar Spiele im kleinen Seminarraum und dann kam eine “Surprise” im großen Seminarraum. Als wir den Raum betraten war alles dunkel bis auf zwei Leuchtröhren auf dem Boden. Wir standen an der Seite und warteten gespannt darauf, dass etwas passiert. Dort standen außerdem Stühle, auf denen schon der Leiter und zwei Teilnehmer saßen. Dazwischen saßen vier weibliche Personen auf dem Boden. Man hörte ein Schnalzen und die Frauen standen auf. Sie kamen auf uns zu und deuteten auf unsere Schuhe und machten Klackgeräusche. Deshalb zogen wir sie aus. Nur bei den Jungs machten sie nichts, weshalb diese sie anbehielten. Dann wurden die Jungen auf die Stühle gesetzt, die Mädchen auf den Boden. Keiner wusste was los ist und fragte sich, was das soll. Der Großteil hatte das Gefühl in einer Sekte oder ähnlichem zu sein. Keine Angst, into ist keine Sekte. Es würde jetzt zu lange dauern alle weiteren Geschehnisse auszuführen, aber das reicht schon um es zu erklären.

Wir sprachen nämlich danach darüber, wie wir uns gefühlt haben, was wir beobachten konnten und was es zu bedeuten hatte. Dabei geht es um einen sogenannten Matriachat. Das ist etwas religiöses aus Asien oder so, ich bin mir nicht sicher. Worauf ich aber hinaus möchte ist, dass alles seinen Sinn hatte. Wir Frauen mussten unsere Schuhe nicht ausziehen, wir durften es. Wir mussten nicht auf dem Boden sitzten, wir hatten die Ehre dazu. Die Männer mussten ihre Schuhe anbehalten und mussten auf den Stühlen sitzen. Sie sind dreckig von all der Arbeit und dürfen den Mutterboden nicht berühren.

Im Endeffekt war das echt krass und ich würde das gerne weiter ausführen, aber das wird so schon sehr lang.

Danach gab es später noch ein Get Together, wo wir uns die Yearbooks und Erinnerungsbücher von den Returnees angucken konnten. Das war freiwillig, sowie das folgende Werwölfespiel.

Dann gingen wir alle auf unsere Zimmer und gingen schlafen. Das war Tag 1.

 

Application

What’s up guys!

Heute erzähle ich euch, wie meine Bewerbungsphase ablief. Zuerst füllte ich auf der Webseite von meiner Organisation into die Kurzbewerbung aus. Das war unverbindlich und ging ziemlich schnell. Einige Tage später bekam ich dann eine Rückmeldung von into, in der sie mich zum Gespräch einluden. Das war am 05.11.2016 in einem kleinen Café in Oldenburg mit Farideh, einer Studentin, die mit einer anderen Organisation in Neuseeland war.

Dort erzählte sie meiner Familie und mir nochmal alles über das Programm, into und den weiteren Ablauf. Das meiste davon wusste ich allerdings, durch Recherchen auf Youtube und diversen Webseiten, schon. Dann mussten meine Mama, mein Stiefbruder und mein Stiefvater für circa 15 Minuten verschwinden, da nun das Interview auf Englisch folgte. Ich war vorher total aufgeregt deswegen, was sich danach aber als unnötig herausstellte. Bei dem Interview kamen Fragen wie “Hast du einen festen Freund?”, “Könntest du mit Leuten zusammen leben, die rauchen?”, “Was für Aufgaben hast du im Haushalt?” und “Wie würdest du deine Persönlichkeit beschreiben?”. Als meine Familie dann wieder da war, konnten wir noch Fragen stellen. Was ich echt süß von into finde, ist, dass sie eine Runde Getränke übernehmen. Das Gespräch war dann nach zwei oder zweieinhalb Stunden vorbei und Farideh meinte, sie würde mich weiterempfehlen. Zudem konnte sie eine oder zwei Fragen nicht beantworten und meldete sich deswegen kurz danach bei mir, um sie zu beantworten.

Ich bekam dann etwas später die Zugangsdaten zum into-Portal, wo ich die zwölfseitige Bewerbung ausfüllen musste. Dafür musste ich mehrmals zum Arzt, einmal zum Zahnarzt und mehrere Seiten von der Schule unterzeichnen lassen. Eigentlich hat man dafür um die vier Wochen Zeit. Weil ich aber den kostenlosen Regionenwunsch haben wollte, musste ich es bis zum 30.11 fertig stellen. Das waren weniger als 3 Wochen!

In der Bewerbung musste ich mehrere Seiten mit Informationen über mich ausfüllen. Also meine Eckdaten, meine Interessen und über meine Persönlichkeit. Dann kam der Gastfamilienbrief von mir, der von meiner Familie (den hat Mama geschrieben), 8 Fotos von mir und die ganzen oben genannten Unterlagen. Die Auswahl der Bilder war für mich eine der schwersten Aufgaben und im Endeffekt bin ich immer noch nicht zufrieden damit. Ich habe bei der Auswahl der Bilder darauf geachtet, dass sie dresscode entsprechend und ordentlich sind. Dresscode entsprechen heißt: keine freiliegenden Schultern, kein sichtbaren BH-Träger und keine kurzen Hosen. Der dresscode meiner High School ist allerdings nochmal eine Nummer strenger. Dazu komme ich aber noch in einem anderen Post.

Die Bewerbungsphase war ziemlich stressig, aber ich habe es geschafft und die Unterlagen am 31.11 abgeschickt. Einige Tage später bekam ich die Bestätigung, dass ich im Programm aufgenommen wurde. Into schrieb, sie würden nun alles an eine der Partnerorganisationen schicken. Ich war glücklich und dann hieß es warten.

Ich hoffe ihr konntet einen guten Einblick in meine Bewerbungsphase bekommen und wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir gerne.

Damit verabschiede ich mich,

eure Marie.