November – Part 2

What’s up guys!

Hier ist dann auch der zweite Part.

Es fängt damit an, dass ich am 17. November zu meinem ersten Basketballspiel gegangen bin. Es war das Spiel gegen unsere Rivalen der North Side High. Ich schleppte Emily dort mit hin und sie ist eigentlich nicht jemand, der gerne zu Sportevents geht. Wir kamen umsonst rein, da wir beide in Yearbook sind. Zu erst spielten die Mädchen und meinte Freundin Iya hat das echt gerockt. Ich war dort um Fotos zu machen und es kamen auch einige gute Bilder dabei raus. Einige davon werde ich auf meinem Spamaccount auf Instagram posten (@mariegphoto). Das Spiel der Mädchen war auf jeden Fall sehr spannend, da es am Ende echt knapp war, aber unser Team konnte die Führung beibehalten und holte den Sieg. Ihr hättet sehen sollen, wie Emily, Fräulein ich-mag-keinen-Sport, abgegangen ist, weil es so intensiv war. Nach ihnen spielten dann die Jungs. Deren Basketball war sogar noch eine Nummer besser und auch dort schoss ich Bilder. Auch hier war das eine oder andere Gute dabei. Am Ende des dritten oder am Anfang des vierten Quarters rief mich meine Gastmama an und sagte, sie und mein Gastvater wären in der Nähe und sie würden uns jetzt abholen. Ich war ein wenig genervt, da ich noch nicht gehen wollte, da das Spiel eben noch nicht vorbei war. Wir fuhren nach Hause um Emily’s Sachen zu holen und ihr eine Tupperdose mit unserem Essen mitzugeben, da sie sich so sehr darauf gefreut hatte, wir aber vor dem Abendessen zum Spiel gegangen sind. Nachdem wir sie nach Hause gefahren hatten, gingen wir noch zu Kroger um noch etwas einzukaufen. Während ich dort war, schrieb mich ein Freund an, der auch bei dem Spiel war, wo ich sei. Ich meinte dann, dass ich nach Hause gehen musste und er sagte, dass dort eine Schießerei war und er wollte nur sicher gehen, dass es uns gut geht. Das ist um die 10 Minuten nachdem wir gegangen sind passiert. Ich habe einfach so ein Glück, es ist unglaublich. Es war auf jeden Fall ein Junge, der auf einen anderen geschossen hat, weil sie irgendwelchen Stress um ein Mädchen hatten. Ich war so schockiert und es ist noch immer irgendwie unreal. Als wir dann auf dem Heimweg zufällig an North Side vorbei fuhren, weil es eben auf dem Weg liegt, waren dort unzählige Streifenwagen. Das also dazu.

Am Samstag hatte ich mein erstes Thanksgiving mit der Familie meiner Gastmama. Wir standen den ganzen Tag in der Küche und bereiteten das Essen zu. Ich machte unter anderem Spätzle. Wir hatten mehr als einen ganzen Tisch voller Essen und leider mochte ich Truthahn nicht. So viel mehr gibt es dazu auch gar nicht.

Am Tag danach ging es für meine Gastmama, zwei weitere Austauschschülerinnen aus Jackson und mich nach Southaven, Mississippi zu einer Party unserer Partnerorganisation ISE. Alana kommt aus Brasilien und Violette aus Frankreich. Als wir ankamen, stellten wir jeweils Gerichte aus unserem Land, die wir mitbringen sollten, auf einen Tisch und schauten uns dann im Raum um. Auf den Tischen waren Flaggen von vielen verschiedenen Ländern und wir suchten uns einen Platz und unterhielten uns mit den anderen Austauschschülern. Es waren Schüler aus Brasilien, Frankreich, Belgien, Spanien, Vietnam, Thailand, Kolumbien, Kirgisistan und Deutschland anwesend. Ich versuchte mich mit einem der deutschen zu unterhalten, aber das war einfach zu komisch. Mit dem anderen Deutschen (Tom) redete ich dann gar nicht erst, weil es irgendwie komisch war in Deutsch zu reden, aber auch mit Deutschen in Englisch. Ihr wisst hoffentlich, was ich meine. Erst saßen Violette und ich zwischen Brasilianern, bis wir dann den Platz gewechselt haben und es mehr durchwechselt war. Dort war die Konversation im Großteil nur zwischen Hugo (Belgien) und mir, da die anderen eher zuhörten. Eine der Gastmütter war Deutsche, ihr Mann kommt aus Trinidad und ihr Schüler kommt aus Vietnam. Falls du das hier lesen solltest, Hallo Carmen! Bevor wir gingen, sprach ich sie an. Wie aber schon gesagt, war es komisch für mich Deutsch zu reden und deshalb hatte ich entweder die komischste Wortwahl, oder ich antwortete in Englisch. Sie kommt aus der Nähe von Berlin und hat dem entsprechend einen Dialekt im Deutschen und dann den coolsten deutschen Akzent im Englischen. Da fällt mir gerade ein, dass wir noch quatschen wollten… Hups. Kommen wir aber langsam zum Punkt und eher interessanten Teil. Die beiden Mädels hatten uns schon auf dem Hinweg ein wenig erzählt, was bei denen in der Gastfamilie so abging und es ist echt krass. Die beiden lebten zusammen bei einer Gastmama mit ihren Kindern und Haustieren. Deren Gastmama schrieb unserem Area Representative Linda, dass sie ein Gespräch mit Violette führen solle, da sie das Gefühl habe, Violette möge sie nicht oder so etwas in der Art. Aber jetzt erst mal dazu, was alles passiert ist. Ich weiß nicht, ob ich das hier so öffentlich wiedergeben kann, aber ich nenne ja keinen Namen der Familie und die beiden Mädchen haben gesagt, von ihnen aus, könne ich das hier gerne veröffentlichen.

Fangen wir mit dem eher harmlosen an. Die Gastmama benutze die beiden als Hausmädchen und lies sie des öfteren mal das ganze Haus putzen oder sie mussten oft das Essen machen. Zudem mussten sie immer und immer wieder den Babysitter spielen und bekamen da kein Geld oder ähnliches für. Falls der Gastbruder mal auf die Jüngeren aufpasste, dann bekam er da etwas für. Austauschschüler sind aber keine Babysitter, Hausmädchen oder ähnliches, dafür sollte sie sich dann ein Au-pair anschaffen. Neben unzähligen anderen Sachen hier aber das härteste: Diese Frau hat die Mädchen in das Haus ihres Ex-Mannes einbrechen lassen, während dieser im Urlaub war, und seine Sachen nach einem Tagebuch zu durchsuchen, in dem er wohl festhielt, was für eine schlechte Mutter sie wäre. Und das können sie sich nicht ausgedacht haben, da sie davor nie in Anwesenheit des Mannes in dem Haus waren und sie uns detailliert das Haus beschreiben konnten. Als wir dann nach Hause fuhren, fing die Gastmutter an, Violette mit Nachrichten zu bombardieren, mit denen sie versuchte, den beiden ein schlechtes Gewissen einzureden und so weiter. Meiner Gastmama und ich fühlten uns echt unwohl, sie “Zuhause” abzusetzen, aber wir brachten sie rein und es schien alles okay zu sein. Unser Area Rep gab ihnen den Rat, sich so gut es geht, von der Gastmama fern zu halten, weshalb Violette morgens zur Schule lief. Die Frau verfolgte sie dann im Auto und rief ihr Sachen zu und das war echt schlimm. Ich war den ganzen Tag hibbelig und konnte mich überhaupt nicht auf den Unterricht konzentrieren, da ich den beiden einfach nur helfen wollte. In meinem dritten Block ging ich dann zu meiner Beraterin und erzählte ihr die ganze Story. Wir riefen dann gemeinsam bei meiner Organisation an und sie berichtete über meine Sorgen und sie sagten uns, dass sie sofort handeln würden. Ich bin übrigens mehr als froh, keine Probleme mit meiner Familie zu haben, da ich nicht wirklich das Gefühl habe, mich auf einiger Leute der Organisation verlassen zu können.

Nach der Schule holten wir die beiden ab, während die Gastmutter nicht da war (sie wusste aber Bescheid). Sie blieben dann von Montag (20.11) bis Sonntag (26.11) bei uns. Es war echt schön sie bei uns zu haben, da wir alle mehr Erfahrungen machten. Montag war Game Day und somit war eines der ersten Sachen, die sie bei uns machten, das Seattle Seahawks Game and a “real american experience”. Am Mittwoch waren dann auch Ferien, da am Tag danach Thanksgiving war. Bei diesem Thanksgiving (oder Thanksgivini, wie Alana es nennt) kam die Familie meines Gastvater aus Indiana zu uns und wir waren 16 Leute in einem Haus, die alle dort schliefen. Wir verbrachten den Donnerstag mit Essen vorbereiten und auf dem Dach. Wir Austauschschüler machten alle ein Gericht aus unserer Heimat. Ich machte Frikadellen, Spätzle und Sauerbratensauce, Violette machte Crêpes und Mousse au Chocolat und Alana machte Pudim. Mir schmeckten die Desserts und meine Frikadellen am besten. Ich aß nochmal Truthahn, obwohl ich den nicht mag, einfach nur, weil es Thanksgiving war. Später Abends fing bei Walmart schon Black Friday an, wo wir dann auch hingingen. Es war zwar sehr voll, aber relativ geordnet und nicht wie in den ganzen Videos. Am Freitag selber standen wir früh auf und machten uns auf den Weg zu bestimmten Läden. Nachdem die aus Indiana sich auf den Heimweg gemacht hatten, gingen die Mädels und ich in die Mall, um einige Geschenke zu kaufen und einfach zu schauen. Abends wollten wir eigentlich den zweiten Teil von Fifty Shades of Grey schauen, aber den gab es nirgendwo kostenlos, also schauten wir White Collar. Während ich nach dem Film suchte, unterhielt ich mich mit Tiffany auf Facetime. Ich wünschte sie wäre hier. Am Samstag lies meine Gastmama mir meine Karten und erstaunlicherweise stimmte der Großteil sogar. Später kam dann Emily zu uns und wir spielten Family Feud mit der ganzen Familie. Am Sonntag war wieder Game Day und meine Gastmama, die beiden und ich gingen zu Perkins um etwas zu essen. Ihr hättet mich sehen sollen. Ich saß dort im Jersey mit einem Livestream des Spiels und lief damit später auch durch Walmart.

Die letzten wenigen Tage packe ich in meinen Dezember-Post. Bis bald,

Marie

PS: Über Rückmeldung freue ich mich immer!

 

 

November – Part 1

What’s up guys!

Es ist sogar noch November, ich bin stolz auf mich! Ich gehe hier gerade nach meiner Galerie und meinem Kalender, damit es mal ein wenig Struktur hat.

Ich habe ja ziemlich am Anfang des Semesters meinen ersten Block gewechselt und da es eine Quartal Klasse ist, habe ich jetzt US Government & Civics. Das heißt also, wie die Regierung aufgebaut ist und halt eben detailliert und wie das ganze überhaupt läuft. Ich glaube ich weiß mittlerweile mehr über die amerikanische Regierung als über die deutsche. Meine Lehrerin ist auf jeden Fall etwas älter und einfach zu knuffig. Sie erzählt uns dann meistens Geschichten aus ihrem Leben oder gibt Beispiele zu dem, was wir an dem Tag gelernt haben und manchmal ist das dann schon echt lustig. Also so wie sie das erzählt.

In Tennis haben wir als Fundraiser T-Shirts verkauft und ich war mit einer anderen die Einzige, die das gemacht hat und das war ein Fundraiser für Tennis UND Volleyball. Außerdem gestalten wir für Tennis ein paar T-Shirts für’s Team, aber da sind wir nicht wirklich weitergekommen.

Wenn meine Lehrerin in meinem vierten Block entweder nicht da ist oder früher geht, dann schickt sie uns meistens ins Gym (die Sporthalle) zu den Klassen, die gerade Unterricht haben. Sportunterricht ist hier einfach ganz anders als in Deutschland. Der Großteil sitzt auf den Bänken und unterhält sich oder beobachtet die jenigen, die Basketball spielen. Manche spielen dann noch Just Dance in einer Ecke und vereinzelt gibt es noch andere Sportarten, also z.B. werfen die sich einen Football zu. Der Rest spielt dann eben wie gesagt Basketball und das ist das einzige was die machen, jeden Tag.

Am 09.11 war in der Innenstadt im “Ned” ein “10 Minute Play Festival”. Dort gab es fünf High Schools aus Jackson, die dann jeweils ein unter 10 Minuten Stück vorgespielt haben. In dem Spiel “Sure Thing” meiner High School gab es zwei Leute, Kara (meine Freundin Kaitlyn) und Sam (meine andere Freundin Emily), die sich im “Café Cupid” trafen und hinter ihnen saßen Amor (Noah) und sein grimmiger Freund (Trenton). Wann immer einer der beiden (Sam oder Kara) etwas Falsches sagte, klingelte entweder der Amor, sein Freund oder beide, eine Klingel und die Konversation wurde zurückgesetzt. Ein Beispiel von etwas, das Sam gesagt hat: “ich bin stolzer Republikaner (ding) Demokrat (ding) Lass mir dir mal was über Politik erzählen! (ding) ich habe da keine Ansicht.” Oder: “Was, wenn ich nicht dusche (ding) ich im Gefängnis war (ding) ich Hilter bewundere (ding)” und so weiter. Das was dann als letztes gesagt wird, ist, was zum Weitergang der Konversation beiträgt. Ich fand unser Stück ziemlich gut, aber wir haben leider nicht gewonnen. Die Schule, die gewonnen hat, war eigentlich ganz gut und hatte eine ziemlich coole Geschichte. Es war aber trotzdem schade. (Das Bild habe ich gemacht)

Am Tag danach kamen meine Freundinnen Emily und Maddy zu mir und wir machten ein paar Bilder auf meinem Dach und gingen dann ins Olive Garden, wo es echt mega gute Pasta gibt. Wir hatten vorher beschlossen einen gemütlichen Tag zu machen und sind deshalb dort in Jogginghose/ Yogapants und Pulli aufgetaucht. Auf unseren Besuch dort will ich auch gar nicht weiter eingehen, aber Emily ist einfach zu lustig, das muss ich da mal erwähnen (hat etwas damit zu tun). Auf dem Rückweg stoppten wir noch kurz bei Dollar General und kauften eine Lichterkette für ein Bild, dass Maddy von mir für eine Convention machen wollte (das eingefügte Bild ist ein anderes, aber ich mag das hier lieber). Da ich Lichterketten liebe, hängt diese jetzt an meiner Wand und dient als Deko. Am nächsten Morgen frühstückten wir im Waffle House und unser Tisch war viel zu klein für all unser Essen.

In der nächsten Woche machte ich Emily einen Antrag mit einem der Haribo Starmix Ringen. SHE SAID YES. Ich kann also hier bleiben! (Für die, die es nicht verstehen – ist nur ein Spaß). In der selben Woche gab es dann in der Schule noch eine “Family Night” für Eltern, die Fragen haben und so weiter. Ich war dort um Bilder für Yearbook zu machen und generell Sachen für Jahrbuch und Tennis zu verkaufen. Neben unserem Stand saßen welche von der Werkstatt, die Ornamente verkauften im Weihnachtsstil, man konnte sich aber auch etwas bestellen und ich bekomme morgen (1. Dezember) ein Seahawks- Ornament!

Das war’s für den ersten Teil. Teil 2 wird interessant, aber die meisten von euch wissen das glaube ich eh schon. Bis dahin aber bis bald,

eure Marie

My Birthday and other things in October

What’s up guys!

In der folgenden Woche hat Tennis Conditioning angefangen. Ja, ich spiele Tennis. Das wäre mir in Deutschland wohl nie eingefallen, aber meine Yearbook- Lehrerin ist auch der Tennis Coach und sie meinte ich soll es einfach mal ausprobieren. Ich liebe die Leute dort und der Sport ist auch gar nicht so schlecht, Und ich bin auch gar nicht so schlecht darin, wie ich vorher vermutet hatte. Außerdem gehe ich zudem zum French Table, auch wenn ich gar kein Französisch spreche. Das ist Donnerstags um 17:30 nach Tennis Practice, welches beides mit Ms Kinnison ist, und wir treffen uns in dem Starbucks bei der Mall. Es wird dort nicht nur Französisch gesprochen und es ist echt lustig.

Und dann war es endlich Fall Break, also Herbstferien. Während dieser Woche schnitt ich ein Video für meine Mama zusammen, da ihr Geburtstag einen Tag vor meinem ist. An dem Freitag war dann auch ein Football Game bei uns gegen North Side, die die Rivalen unserer Schule sind. Voll viele Leute wollten oder durften nicht hingehen, weil sie Angst vor Gangs/ Schießereien hatten. Ich bin aber trotzdem hingegangen, da ich bei der Sideline sicher war. Als ich ankam, waren dort um die 5 Streifenwagen und man mit Detektoren gecheckt. Bei dem Spiel selber traf ich auf Noah und Regan, mit denen ich dann an der Sideline Bilder machte. Ich war echt froh, dass sie da waren, da ich ein wenig Schiss vor der Halbzeit hatte, da dort dann viele Leute auf einem Fleck sind. Im Endeffekt gab es nicht mal einen “fight” (Kampf/ Rauferei).

Ich bin schon seit (jetzt wo ich es schreibe) 4 Monaten hier und ich habe einfach noch keinen gesehen, ich verpasse sie immer oder bin nie in der Nähe, weil meine Klassenräume eigentlich alle auf dem selben Gang sind. Das einzige was ich erlebt habe war wie ein Mädchen in Handschellen abgeführt wurde (einmal in der Schule und einmal bei Walmart) und ich war in der Cafeteria als ein fight war, aber der war in dem Raum, wo man sich das Essen holt und ich saß eben an meinem Tisch.

Naja zurück zum Thema. Wir sind dann nach dem Spiel noch bei IHOP was essen gegangen und Noah mein Schatz hat bezahlt, weil ich kein Geld, geschweige denn meine Karte, mitgenommen hatte. Ich liebe ihn (er ist mein schwuler Freund und er ist ein Schaaaaatz).

Am Dienstag danach war dann auch mein Geburtstag und ich bekam morgens meine Geschenke. Ich öffnete zu erst das Paket meiner Oma und dann meiner Tante (beide hatten deutsche Süßigkeiten in sich) und dann gab es die Geschenke meiner Gastfamilie. Ihr solltet sie mittlerweile wohl gesehen haben. Mein erstes Geschenk war eine Seahawks-Decke, da war ich schon mega glücklich. Als ich mein zweites öffnete, dachte ich zu erst es wäre eine Hose. Doch dann war es ein Jersey und ich brach in Tränen aus – wie ihr sehen könnt bringen die Seahawks mich ziemlich oft zum Weinen. Ich hatte es aber einfach nicht erwartet. Ich habe es mir ein wenig gedacht, aber als ich Baldwin las und realisierte, dass es wirklich eins ist, das war einfach zu schön. Es ist mein stolzester Besitz, denke ich. Jetzt sitze ich immer an Game Day mit Jersey und der Decke. Morgens im Seahawks Pullover, wenn mir warm ist im Shirt und später dann eben im Trikot. Ihr könnt euch schon denken, was ich mir bald kaufe: Hosen, Socken und was halt sonst noch dazu gehört. Ich bin ein wenig süchtig, aber ihr kennt mich ja. Ich schweife schon wieder vom Thema ab.

Später holten mich meine Freunde ab und wir fuhren ins Family Fun Center und spielten dort Laser Tag, fuhren Bumping Cars und bowlten. Danach ging es ins Olive Garden und deren Pasta ist echt wahnsinnig gut. Wir bestellten Mozzarella Sticks und keine fünf Minuten, nachdem sich die Kellnerin umdrehte, waren sie dann auch schon leer. Nach Olive Garden gingen wir in Tunnel, die allerdings unter der Erde waren (einigermaßen in der Kanalisation). Dort machten wir Bilder und Videos und erkundeten die Tunnel ein wenig. Als wir dann zu mir nach Hause fahren wollten, gingen wir auf dem Weg zu meiner Freundin, da sie irgendwas holen wollte. Meine Gastmama fragte dann, ob wir dort noch eben bleiben könnten, weil sie noch bei IHOP waren und ich keinen Schlüssel hatte. Wir vertrieben also ein bisschen Zeit mit Telefonstreichen (ja, wir sind schon lustig) und Air Hockey. Bei mir Zuhause gab es dann Cake and Ice Cream und mein Kuchen hatte ein Seahawks- Logo. Wer hätte es sich denken können? Es war generell ein super Tag und ich hatte echt viel Spaß. Meine Freundin hatte mir sogar eine Karte in Deutsch geschrieben und bis auf Groß- und Kleinschreibung gab es keine Fehler! Ich will gar nicht wissen wie viele Fehler hier drin sind, es ist allerdings auch echt komisch Deutsch zu schreiben. Das geht allerdings besser als Deutsch reden, dazu komme ich aber noch.

Am Freitag der Ferien fuhren wir nach Bedford, Indiana, da der Bruder meines Gastvaters verstorben war und er bei seiner Familie sein wollte. Unter den Umständen die Familie kennen zu lernen war für mich sehr komisch, und ich war auch eher still und zurück haltend. Also eher nicht ich selbst. Trotzdem war es nett bei ihnen und sie waren auch letzte Woche hier und es war dieses Mal viel besser.

Das einzige weitere wirklich interessante war Halloween, ich glaube zumindest, dass sonst nichts passiert ist. Ich trug ein Dirndl, dass meine Mama mir bestellt hatte und ein Bierkrug diente als Topf zum Süßigkeiten sammeln. Meine Gastmama Crystal und mein jüngerer Gastbruder Josh verkleideten sich als “Fuchsbaus” und Austin als “Nick Burkhardt”, welche alle von der Serie “Grimm” stammen. Meine Gastschwester Maddi war ein totes Mädchen und sah von uns als einzige aus, wie jemand an Halloween aussehen sollte.

Ich versuche die Tage mal mehr Bilder einzufügen. Ich gehe jetzt erstmal schlafen,

bis bald!

MARIE

 

SEAHAWKS

Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich war beim Seahawks at Titans Game am 24.09 und es war unglaublich gut. Wir haben zwar verloren, aber wen juckt’s? Ich habe meine Lieblingsspieler live gesehen und werde es somit überleben.

Und wisst ihr was? Ich war sogar deshalb im Fernsehen auf Pro7 MAXX bei der Übertragung des Spiels im deutschen Studio. Ich habe das jetzt so gut wie überall gepostet, da muss das hier nicht nochmal rein.

Der Tag war auf jeden Fall so unglaublich gut und ich bin so glücklich dort gewesen zu sein, auch wenn wir verloren haben. Ich meine, ich habe sie live gesehen, das reicht mir da schon. Auch wenn ein Sieg natürlich besser gewesen wäre.

Als das Team eingelaufen ist, nachdem beide Mannschaften während der Nationalhymne in den Kabinen geblieben waren, war ich auf der Suche nach meinem Lieblingsspieler Doug Baldwin mit der Nummer 89. Ob man’s glaubt oder nicht, kullerten mir dann auch währenddessen die Tränen von den Wangen. Ich bin einfach zu emotional was so was angeht. Ihr hättet mich beim One Direction Konzert sehen sollen, aber davon will ich gar nicht erst anfangen.

Das Spiel hätte eigentlich ein relativ leichter Sieg gewesen sollen, aber die Seahawks hatten generell keinen guten Season- Start. Und zudem hatte der liebe Russell Wilson auch noch Butterfinger und verlor immer wieder den verdammten Ball. Sie waren im Gesamten nicht gerade auf ihrem eigentlichen Spielniveau und es war nicht ihr bestes Spiel, aber dennoch war es die Erfahrung wert. Und ich war im Fernsehen, also wen juckt’s? Okay, mich juckt’s, aber ihr wisst schon was ich meine.

Es folgt auch noch ein Vlog dazu, falls ich mal dazu komme den zu bearbeiten. Ich bin hier einfach so busy, dass da kaum Zeit zu ist und wenn ich dann mal Zeit habe, bin ich zu müde oder habe einfach keine Lust. Ich versuche aber mein Bestes beides auf dem Laufenden zu halten.

Ich weiß gar nicht, was ich noch dazu erzählen kann.

Bis dann!

Marie

 

How Am I Doing?

What’s up guys?

Zu aller erst, tut mir Leid, dass ich zwei Monate lang nichts geschrieben habe. Ich habe es irgendwie total vergessen. Falls ihr wissen wollt, wie mein Flug war dann schaut gerne mein Youtube Video dazu! Mein Kanal heißt My Golden Journey, also MGJ wie Marie Goldberg Jackson, schlau oder? Finde ich auch haha

Auf jeden Fall geht es mir super und ich habe mich sehr gut eingelebt. Ich sitze gerade draußen bei wunderbaren 28° und es ist Oktober! Ich habe mir immer gewünscht warmes Wetter an meinem Geburtstag zu haben und dieses Jahr ist es mal so weit.

Dieses Semester ist mein Stundenplan wie folgt:

  1. Block: Economics / Government (ich hatte vorher US History, aber ich habe gewechselt)
  2. Block: Algebra 2
  3. Block: Yearbook
  4. Block: Chemistry

und nächstes Semester:

  1. Block: Sociology/ Psychology
  2. Block: Spanish 2
  3. Block: Yearbook
  4. Block: Theater III

Also Wirtschaft (Economics) ist ein Quartal und dann ein Quartal Regierung. Economics ist ganz okay und ich habe das mit meiner Freundin Kaitlyn. Ich bin dort der einzige Junior, alle anderen sind Seniors, weil das eigentlich eine Senior Klasse ist. Keine Ahnung, weshalb ich da drin bin.Die Themen die wir da aber hatten, die hatten wir in der 9. oder 10. in Deutschland. Das einzige Fach, dass ich nicht mag, ist Algebra. Mathe hier ist total anders und die Art, wie sie rechnen ist so verwirrend. Ich mag meine Lehrerin zwar, aber sie kann einfach nicht erklären. Von den Leuten her ist das aber eine meiner Favoriten. Mein dritter Block ist Jahrbuch und mein absoluter Favorit. Ich mache die Seiten über Football (was auch sonst? 😂) und Clubs. Ich füge hier gleich mal ein paar Bilder ein, die ich gemacht habe. Im letzten Block habe ich dann Chemie und das ist teilweise ziemlich anstrengend, aber irgendwie auch nicht. Hatte dort bis jetzt schon 5 Projekte und was weiß ich wie viele Tests… aber ich liebe meine Lehrerin. Sie ist total lustig und macht manchmal außergewöhnliche Sachen mit uns. Letztens mussten wir zum Beispiel einen Mord aufklären und dabei die ‘Scientific Method’ anwenden. Ich kann euch ja mal die Geschichte und Details erzählen und die Bilder posten und ihr könnt Fragen stellen und versuchen den Mörder zu finden. Das mache ich aber in einem anderen Post.

Von Brody (der Kicker) kann man einfach die besten Bilder machen, habe noch mehr gute von ihm.

Im richtigen Moment

Dieser Tackle sieht einfach zu lustig ausLove, love, love. Das war beim Homecoming Game und der Himmel sah einfach so schön aus.

Seid ihr bereit für mein Lieblingsbild? Es ist so gut geworden, ich muss mich da einfach mal loben.

Ich liebe es!!!

Was mir bei den Spielen gerne mal passiert, ist, dass ich die guten Bilder vom falschen Team mache… Habe aber ja ein paar gute Schnappschüsse von unserem Team bekommen.

Am Freitag ist ein Spiel bei South Side (eine Schule hier in Jackson) und da gehe ich dann auch wieder, dank Jahrbuch kostenlos, hin.

Das war’s erstmal.

Bis, hoffentlich, bald!

Marie

 

 

 

Visa

What’s up guys!

Um überhaupt in den USA leben zu dürfen, brauche ich natürlich auch ein Visum. Heute erzähle ich euch über den Prozess, wie ich meines bekommen habe.

Ende Mai bekam ich von into die Unterlagen für das Visum zugeschickt. Darunter eine Anleitung, wie man das Visum überhaupt beantragen kann, wie und wo man SEVIS- und Visa-Gebühren bezahlt usw. Ohne die Anleitung hätte das wohl noch mehr Stunden gedauert und wir brauchten schon 2-3h. Es waren unendlich viele Seiten, die man bearbeiten musste und ich bin echt froh das hinter mir zu haben. Als das dann endlich fertig war durften wir uns einen Termin aussuchen und wir wählten den 12.06.

Bis dahin musste ich dann noch zu einem Fotografen, der ein vernünftiges Bild von mir machte, welches ich dann zur Botschaft mitbringen musste. Zuvor hatte ich auch einen neuen Pass bekommen, da er nach der Ausreise aus den USA noch 6 Monate gültig sein muss… weshalb auch immer.

Auf jeden Fall fuhren meine Mama und ich sonntags los, da mein Termin bei der Botschaft um 8:45 Uhr am nächsten Morgen war und so früh wollten wir dann nicht aufstehen. So kamen wir dann gegen 18/ 19 Uhr in Berlin an und checkten im Hotel ein. Falls ihr mal ein Hotel in Berlin sucht: das Ku’ damm 101 ist echt klasse!

Wir fuhren dann auch noch ein wenig durch Berlin und schauten uns das Brandenburger Tor, den Bundestag, das Matrix, das Hausboot von Krätze und Co. und die Siegessäule an.

    

Am nächsten Morgen ging es schon früh raus aus den Federn, denn ich musste ja pünktlich sein. Frühstück gab es im 7. Stock mit einer wunderbaren Aussicht auf Berlin. Dann noch einmal kurz ins Hotelzimmer, um alle Unterlagen zu holen und dann ging es los. Dort angekommen sprang ich so halb aus dem Auto, da es schon 8:45 war, lies alles, außer meine Dokumente, liegen (wegen den Vorschriften der Ammis) und lief zum Eingang der Botschaft, wo mich eine lange Schlange begrüßte. Ich stellte mich also hinten an.

 

Hinter mir stand ein Mädchen, das als Au-Pair nach Texas reisen wird. Kurze Zeit später kam ein Wächter, der uns nochmal auf die Vorschriften hinwies. Ich musste meine CD, wo die Fotos nochmal digital drauf waren, wegschmeißen und stellte mich zurück auf meinen Platz. Dann fiel mir auf, dass ich ja mein Kaugummi hätte wegschmeißen können, denn das ist ja unhöflich, wie wir alle wissen. Glücklicherweise kam meine Mama nochmal zurück, die ein Taschentuch dabei hatte, weshalb ich es doch noch loswurde. Nach 45-60min wurden wir dann hinter die erste Absperrung gelassen. Dort mussten wir ein paar Minuten warten bis wir dann in einen kleinen Raum gelassen wurden, wo wir unseren Pass vorzeigen und unseren Namen + Termin sagen mussten. Danach ging es, wie beim Flughafen, durch eine Kontrolle und uns wurde eine kleine Wegbeschreibung gegeben und so begaben wir uns offiziell in das Botschaftsgebäude. In einer Ecke stand dort eine Maschine mit Reese’s, Hershey’s, Chips Ahoy! usw. Ein Traum.😍

Dann stand dort eine Frau an einer Art Stehtisch und nahm einige der Unterlagen entgegen, gab sie mir wieder und schickte mich an einen der Schalter. Dort begrüßte mich eine Frau, die mich anwies die Dokumente und den Pass in das Fach vor mir zu legen. Sie scannte noch meine Fingerabdrücke ein und dann konnte ich mich setzen. Zum Glück war Lara (das Mädchen aus der Schlange) mit mir zusammen rein gelassen worden, da ich so nicht alleine war und wir uns unterhalten konnten. Alleine wäre die Wartezeit gefühlt wahrscheinlich viel langsamer rumgegangen. Es erklang immer ein Geläute und dann wurde eine Gruppe von Leuten aufgerufen und am Ende sagte die Stimme dann noch zu welchem Schalter, was wir aber auch erst nicht gecheckt haben, weil es ein Amerikaner mit starkem Akzent war. So ging es dann irgendwann für Lara und mich zu Schalter “Numer Drai”.

Dann steh ich da vor dem und fühle mich  etwas verarscht, weil ich vorher noch mein Kaugummi ausgespuckt hatte, weil ich ja nicht unhöflich sein wollte, und den Mann juckte das einfach überhaupt nicht und kaute wie so eine Kuh (nichts für ungut). Er stellte mir jedenfalls einige Fragen über mein Auslandsjahr und meine Gastfamilie und auf fast alles folgte von mir nur ein “yeah”. Wenn ich nervös bin verkackt mein Englisch einfach immer total. 😂 Ich frage mich, wie die ersten Tage in den USA werden. Gott, ich glaube ich werde mich in Grund und Boden schämen.

Auf jeden Fall war ich dann fertig und konnte zurück ins Hotel, wo wir unser Gepäck holten. Auf dem Weg dahin machten wir noch einen kleinen Stopp bei dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Kleiner Fakt nebenbei: einer meiner Vorfahren war Adolph Goldberg , welcher während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurde (Wen es interessiert: ich habe auf seinem Namen eine Wikipedia-Seite über ihn verlinkt). Mir fällt gerade auf, dass wir da am Sonntag waren ups. Dafür waren wir nochmal “kurz” in ein paar Läden.

Als wir dann aus Berlin herausfahren wollten, stand an jeder Ecke Polizei und wir wissen immer noch nicht weshalb. Alleine in dem Video sind 7 oder mehr Fahrzeuge!

Ich habe jetzt auf jeden Fall mein Visum und könnte schon in die USA reisen, da man 30 Tage vor Beginn des Visums einreisen darf.

Bis zum nächsten Mal,

eure Marie! x

PS: Grüße gehen raus ans Wildflecken-Team 😘 KoC 2017!

Get To Know Me Tag

What’s up guys!

Today I’m doing the “Get To Know Me Tag” and yeah, as you can see I’m writing in English. There will probably be more posts in English because I want to see how my English improves throughout the year, so don’t judge me if my Grammar isn’t perfect. I’ll just answer some questions now so you can get to know me better

1. What is your middle name? I don’t have a middle name.
2. What is your favorite color? A dark red and at the moment a light pink.
3. Who was your first best friend? Dana
4. How tall are you? 5’4” / 165cm
5. Cats or Dogs? Probably dogs because I’ve got a dog.
6.Funniest moment throughout School? I can’t think of the funniest right now but the kid who sits next to me in biology classes fell a sleep in class once and my teacher woke him up by whistling in his ear (with a whistle).
7. How many countries have you visited? Let me count real quick… I think 14.
8. Are you in/gone to college? No, I’m still in school.
9. What was your favorite/worst subject in High School? Favorites: English and spanish language, arts, music
10. What is your Favorite drink? tea

11. What is your favorite animal? It was a llama for a long time but now I don’t really have a favorite animal, I just like a lot animals.
12. What is your favorite perfume? Between Us and Prada Candy but I’ve only got Between Us
13. Tea or Coffee? Tea 🙂
14. What would you (or have you) name your children? Boy: Elijah, Leo (spoken Lio), Noah; Girl: Tessa
15. What Sports do you play/Have you played? I did Handball, Tricking, Dancing (twice) and Swimming
16. What is your favorite book? The Perks of Being a Wallflower, (translated) I know that you’re lying: what faces reveal, Have you seen her?, Sharp Objects
17. Who are some of your favorite YouTubers? Jake Paul, everyone in and around Team 10, Merrell Twins, MyLifeasEva (Eva Gutowski), Simon Desue
18. What is your favorite movie? The Perks of Being a Wallflower
19. Are you Single or Taken? Single
20. Whats your idea of an ideal first date? maybe a picnic or just something cute

21. How many Girlfriends/Boyfriends have you had? 2
22. Favorite memory from childhood? My best friend and I used to jump on my trampoline a lot and we played many games on there
23. Do you speak any different languages and how well? My spanish is pretty good and my english is pretty good too. I started to learn korean a week and a half ago so it’s not good yet.
24. Do you have any siblings? I’ve got a stepbrother and I’ll have three hostsiblings soon
25. How would you describe your fashion sense? mixed
26. What is your favorite restaurant? Guido’s (it’s a steakhouse) and Vapiano (italian)
27. What are some of your favorite tv shows? White Collar, How to Get Away with Murder, Empire, The Good Wife, The Flash
28. PC or mac? Mac but I’ve got a laptop from asus
29. What phone do you have? (iOS v Android?) iPhone 7
30 Tell us one of your bad habits! I talk too much. I guess it’s not a real “bad” habit but I don’t care 🙂

That’s it. See you soon!

xx Marie

Liebster Award

What’s up guys!

Ich habe mich selbst in meinem letzten Video zum Liebster Award nominiert und beantworte jetzt meine Fragen.

1. Was möchtest du unbedingt in deinem Auslandsjahr machen?

Das, was ich am meisten machen wollte, werde ich auch machen. Denn ich werde am 24.09 mit meiner Gastmama Crystal zu dem Footballspiel Seattle Seahawks @ Tennessee Titans gehen. Als sie gesagt hat, dass sie mit mir dahin geht, konnte ich es überhaupt nicht fassen. Sie ist kein Football-Fan und dennoch macht sie mir es möglich dort hinzugehen! Außerdem möchte ich, wenn es in Jackson die Möglichkeit dazu gibt, dort meinen Führerschein machen. Und sonst möchte ich einfach die Dinge mitmachen, die meine Gastfamilie unternimmt. Also wir werden Campen gehen und in einem Bach schwimmen und so weiter.

2. Hast du deine Gastfamilie schon und wenn ja, hattet ihr schon Kontakt und wie?

Ich habe meine Gastfamilie bereits seit circa anderthalb Monaten und für mich geht es nach Jackson, Tennessee. Crystal (meine Hostmom) und ich schreiben bei Messenger und ich habe schon zweimal mit ihr und den anderen bei Skype geredet. Beim ersten Mal waren es 2h alleine und beim zweiten Mal 2.5h mit meiner Mama zusammen.

3. Müsstest du dir aussuchen, in welchem einen Laden du nur noch einkaufen dürftest, welcher wäre das?

Auf jeden Fall Brandy Melville! ♥

4. Auf welche Läden freust du dich in den USA am meisten? Gibt es die in deiner Stadt?

Es gibt einige Läden auf die ich mich freue, welche alle in Jackson sind: Target, Walmart, Sephora, iHop, Taco Bell usw.

5. Lieblingsmannschaft? (Egal welcher Sport)

Seattle Seahawks, Pittburgh Steelers und Jade Bay Buccaneers

6. Deine Lieblingsstadt? (Auch wenn du dort noch nicht warst)

Pittsburgh, Bonn, Bremen

7. American Football oder Fußball?

Definitiv Football. Nichts für ungut, aber Fußball ist langweilig.

8. Was wirst du in Deutschland am meisten vermissen?

Meine Familie und Freunde. Sonst gibt es eigentlich nichts, was ich vermissen würde.

9. Auf was freust du dich in den USA am meisten?

Eigentlich auf alles, aber am meisten auf meine Gastfamilie. Die sind super, super lieb und es kommen immer mehr Gemeinsamkeiten auf. Und auf Prom/ Homecoming, weil wir so etwas hier in Deutschland nicht wirklich haben. Okay, wir haben einen Abschluss- und/ oder Abiball, aber ich denke, dass das in den USA nochmal eine Nummer größer ist. Außerdem freue ich mich auf den School Spirit und ich hoffe meine Schule macht Spirit Weeks, aber da wir ja Uniformen tragen müssen, denke ich mal eher nicht.

10. Welches ist das beste Land/ die beste Stadt, in dem/ der du bist jetzt warst?

Das ist eine schwere Frage. Ich war schon in relativ vielen Ländern, aber die besten waren wohl Kuba (3 Wochen) und Bolivien (12 Tage). Auf Kuba war ich in Havanna, Varadero und auf der Insel Cayo Blanco und in Bolivien in LaPaz, Copacabana (Titicacasee) und auf dem Salar de Uyuni (Salzsee). Die beste Stadt war bis jetzt noch nicht dabei, aber die eben genannten sind die wohl interessantesten und Madrid ist auch sehr schön.

 

Das war’s. Bis zum nächsten Mal,

eure Marie ♥

Pre Departure Seminar 2

What’s up guys!

Am zweiten Tag des Vorbereitungsseminares sind wir gegen 8 Uhr aufgestanden, sind frühstücken gegangen und um 9 Uhr ging es dann mit dem Warm-up los. Dafür sind wir rausgegangen und haben mit dem into-Cheer wohl alle aufgeweckt, di
e noch geschlafen haben. Die, die gerade frühstücken waren, konnten uns dabei beobachten und fanden es anscheinend auch ganz lustig. Als wir wieder drinnen waren, haben wir noch ein paar Spiele, wie zB Pferderennen, gespielt, um auch wirklich wach zu werden. Dazu gehörte eins, das war wie Stille Post, nur dass eine Person vorne auf einem Stuhl saß mit dem Blick zu einem Bild. Das war ich, nur mal nebenbei. Ich musste mir dann das Bild einprägen und es der Person beschreiben, die dann in den Raum kam und mit dem Rücken zu mir saß. Die erklärte es dann der dritten Personen, die wiederum der vierten Person das Bild beschreiben musste. Die vierte Person musste es dann nicht laut sagen, wie bei Stille Post, sondern es aufmalen. Wie man sieht, haben wir es echt verhauen. (Siehe Bild)

Gegen 10 Uhr gab es dann die zweite Runde der technischen Fragerunde, wo wir all das beantwortet bekommen haben, was am Vortag nicht geschafft wurde. Außerdem mussten wir eine Selbsteinschätzung und eine Fremdeinschätzung mit vorgegeben Kriterien machen. Ich habe immer noch voll das schlechte Gewissen, weil ich teilweise echt negativ bewertet habe, aber nun gut, da muss ich wohl mit leben. Zudem war die Person auch nicht wirklich daran interessiert sich zu integrieren und hatte (so kam es rüber) eine ziemlich negative Stimmung.

Um 12:30 Uhr gab es dann Mittagessen. Daniel, der Leiter, saß mit bei uns am Tisch und wir unterhielten uns dann mit ihm über sein Auslandsjahr. Um 14:15 Uhr ging es dann mit einem Theaterstück von den Returnees und Leitern weiter. Sie griffen dabei nochmal das Thema Vorurteile auf, was wir die beiden Tage über oft als Thema hatten und zeigten auch, wie man sich eben nicht verhalten sollte. Das Rollenspiel und andere Einblicke in das Seminar kann man bei USAra auf YouTube finden. Ich weiß nicht mehr, wann das genau war, aber es gab einmal drei Rollenspiele auf Englisch. Die, die vorne waren, bekamen einen Zettel mit kleinen Anweisungen und sollten es dann vortragen. Dort ging es um Fettnäpfchen, die einem passieren können. Amerikaner schließen nämlich selten die Tür und da kann es schnell zu falschen Schlüssen kommen und noch weitere Dinge, die in den USA eben anders sind als hier.

Dann gab es noch ein paar peinliche Geschichten von ehemaligen Austauschschülern. Nur ein kurzer Einblick: Affäre mit der Gastmutter oder Fäkalien im Kühlschrank des Austauschschülers. Am Ende der Kurzgeschichten, gab es dann die Bitte ans uns, nicht die nächste Story zu werden.

Zum Schluss machten wir noch ein letztes Mal den into-Cheer (kann auch sein, dass das vorher war) und das war’s dann und es hieß Tschüss sagen. Einige, darunter auch ich, blieben noch zum Kaffee und Kuchen und dann wurden auch die letzten abgeholt.

Ich habe an dem Wochenende einige tolle Leute kennengelernt und es gab zwischendurch echt lustige Momente. Zu einigen davon habe ich auch noch Kontakt und eine, die liebe Yari (ihr gehört der Po auf dem Bild), habe ich auch in den Osterferien in Hamburg besucht, wo wir uns dann noch mit Ela und einer ihrer Freundinnen getroffen haben.

Das war’s mit diesem Eintrag. Hoffentlich konntet ihr einen guten Einblick in das Vorbereitungsseminar bekommen und ja, bis zum nächsten Mal!

Eure Marie

Pre Departure Seminar

What’s up guys!

Am Wochende vom 17. – 19. März hatte ich mein Vorbereitungsseminar in Hamburg. Ich war schon am Freitag angereist, weil das Seminar offiziell am Samstagmorgen angefangen hätte und dann hätte ich so früh losfahren müssen, das wollte ich nicht. Wir kamen gegen halb 4 in der DJH Horner Rennbahn an und da stellte ich dann fest, dass ich die Erste war. Nicht einmal die Leiter oder Returnees waren da. Ich packte mein Gepäck in einen Lagerraum, verabschiedete mich von meiner Mama und meinem Stiefvater und machte mich auf den Weg zur Innenstadt. Ich hatte gerade Mal Zeit in einen Laden zu gehen, da musste ich Leonie schon vom Bahnhof abholen.

Wir gingen dann eine Kleinigkeit essen und stöberten in einigen Läden. Kurze Zeit später kam dann auch Leandro am Bahnhof an. Nach einigem Hin und Her fanden wir uns dann auch und machten uns auf den Weg zur Jugendherberge. Dort angekommen bekamen wir Zimmerkarten und gingen nach oben zu den Zimmern. Leonie und ich waren erst zu zweit, aber dann kamen Juana und Nicole dazu.

Am nächsten Morgen machten wir uns gemütlich fertig, frühstückten und gingen in aller Ruhe um 10 Uhr zum Seminarraum. Dort mussten wir uns in eine Liste eintragen, ein Namensschild machen und uns zu dem Kreis gesellen und uns gefühlt hundertmal vorstellen. Wir besprachen dann den Ablauf des Wochenendes und die Ziele und Regeln von into.

Es ging dann mit Spielen weiter. Und dann kam der “Icebreaker”. Wir mussten in Kleingruppen einen kleinen Sketch zu einem bestimmten Land vorbereiten. Meine Gruppe hatte Neuseeland und der Sketch war einfach nur bekloppt. Ich sag nur Herr der Ringe, Gollum, ein Maori, ein Kiwi und zwei Surfer. Für den Rugbyspieler war leider keine Zeit mehr. Bei der Vorstellung war mein Lieblingssketch der von der USA-Gruppe. Leandro und Juana als Pärchen (Juana war der Footballspieler und Leandro ein wunderbarer Cheerleader) und Yari als Cowboy haben es echt gerockt. Howdy Yari, falls du das liest.

Nach dem Mittagessen ging es mit einer technischen Fragerunde weiter. Dabei ging es um Themen wie Visum, Orientation Camps, Geld (Kreditkarte) und Flug. Später gab es noch einen Returneetalk und dabei habe ich gefühlt alle Fragen gestellt. Die Fragen waren immer die Gleichen: Wie war dein erster Schultag? Wie war es als du wieder in Deutschland warst? Die anderen Fragen fallen mir jetzt gerade nicht ein.

Nachdem Abendessen gab es nochmal ein paar Spiele im kleinen Seminarraum und dann kam eine “Surprise” im großen Seminarraum. Als wir den Raum betraten war alles dunkel bis auf zwei Leuchtröhren auf dem Boden. Wir standen an der Seite und warteten gespannt darauf, dass etwas passiert. Dort standen außerdem Stühle, auf denen schon der Leiter und zwei Teilnehmer saßen. Dazwischen saßen vier weibliche Personen auf dem Boden. Man hörte ein Schnalzen und die Frauen standen auf. Sie kamen auf uns zu und deuteten auf unsere Schuhe und machten Klackgeräusche. Deshalb zogen wir sie aus. Nur bei den Jungs machten sie nichts, weshalb diese sie anbehielten. Dann wurden die Jungen auf die Stühle gesetzt, die Mädchen auf den Boden. Keiner wusste was los ist und fragte sich, was das soll. Der Großteil hatte das Gefühl in einer Sekte oder ähnlichem zu sein. Keine Angst, into ist keine Sekte. Es würde jetzt zu lange dauern alle weiteren Geschehnisse auszuführen, aber das reicht schon um es zu erklären.

Wir sprachen nämlich danach darüber, wie wir uns gefühlt haben, was wir beobachten konnten und was es zu bedeuten hatte. Dabei geht es um einen sogenannten Matriachat. Das ist etwas religiöses aus Asien oder so, ich bin mir nicht sicher. Worauf ich aber hinaus möchte ist, dass alles seinen Sinn hatte. Wir Frauen mussten unsere Schuhe nicht ausziehen, wir durften es. Wir mussten nicht auf dem Boden sitzten, wir hatten die Ehre dazu. Die Männer mussten ihre Schuhe anbehalten und mussten auf den Stühlen sitzen. Sie sind dreckig von all der Arbeit und dürfen den Mutterboden nicht berühren.

Im Endeffekt war das echt krass und ich würde das gerne weiter ausführen, aber das wird so schon sehr lang.

Danach gab es später noch ein Get Together, wo wir uns die Yearbooks und Erinnerungsbücher von den Returnees angucken konnten. Das war freiwillig, sowie das folgende Werwölfespiel.

Dann gingen wir alle auf unsere Zimmer und gingen schlafen. Das war Tag 1.

 

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